„Teamwork makes the dreamwork“ – Gemeinsam schneller ans Ziel ☆

Teamwork makes the dreamwork

Ob in der Schule, im Studium oder auch im Berufsleben: Teamwork wird überall groß geschrieben und oft praktiziert. Doch Du hast es bestimmt schon des Öfteren erlebt, dass das gemeinschaftliche Arbeiten so gar nicht funktioniert. Schlechte Kommunikation, unproduktive Gespräche und unfaire Aufgabenverteilung – besonders in Schule und Studium verlaufen die Teamarbeiten häufig ungerecht. Wir zeigen Dir, wie Du Teamwork richtig einsetzen kannst und die Arbeit so produktiver wird!

Was zeichnet das Teamwork aus?

Das Teamwork bezeichnet im Allgemeinen eine Arbeitsform, bei der man mit weiteren Personen ein und dieselbe Aufgabe/ dasselbe Projekt bearbeitet. Im Gegensatz dazu steht der Irrglaube, dass bei der Gemeinschaftsarbeit wirklich ALLES zusammen gemacht werden muss. Das steht absolut nicht im eigentlichen Sinn des Teamworks. Es ist durchaus gewollt, trotz Hinarbeiten auf ein gemeinsames Ziel, Aufgaben aufzuteilen und in Einzelarbeit auszuführen. Wichtig ist dabei jedoch, dass alle im Team über alle Aufgaben Bescheid wissen und sich darin im Klaren sind, welchen Beitrag die jeweilige Aufgabe zum „Großen Ganzen“ beiträgt.

Begriffe, nach denen Arbeitgeber im Lebenslauf am meisten suchen:

Wie die folgende Statistik zeigt, gehört die Teamfähigkeit in vielen Jobprofilen zu einer unabdinglichen Fähigkeit. Deshalb ist es so wichtig, sich mit den verschiedenen Methoden und Einsatzmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Wie Du im Team agierst, kann ein entscheidender Faktor für Deine Karriere werden. Je höher Du auf der Karriereleiter hinaufsteigst, desto mehr musst Du Dich im Büroalltag mit verschiedenen Charakteren und unterschiedlichen Kompetenzen auseinandersetzen und diese dirigieren. Besonders in den Berufsfeldern Vertrieb, Marketing, Logistik oder im Handel sind eine ausgebildete Teamfähigkeit von großer Wichtigkeit.

 

Wo kommt das Teamwork zum Einsatz?

1. Teambuilding

In erster Linie werden Teamarbeiten dazu genutzt, um das Wir-Gefühl zu stärken und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Hierzu kann es auch hilfreich sein, Teambuilding-Events außerhalb des Büroalltags zu veranstalten. Ob Lasertag, Escape-Room oder ein gemeinsamer Unternehmens-Marathon: So kann man Teamarbeit auch noch im Erwachsenenalter üben und verbessern!

2. Problemlösung

Natürlich ist die Teamarbeit im Job auch dazu gedacht, bestimmte Probleme zu eliminieren. Dies klappt in den meisten Fällen dann am besten, wenn mehrere Köpfe zusammen sitzen und jeder seine Ideen und Lösungsvorschläge mit einbringt. Besonders bei komplexen Situationen kann so das Arbeitspensum für einzelne Mitarbeiter minimiert werden.

3. Produktivität steigern

Es ist kein Geheimnis, dass bei einer gut funktionierenden Gruppenarbeit eindeutig die Produktivitätsspanne angehoben wird. Projekte können so facettenreicher und ebenso schneller durchgeführt werden. Eine Win-win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer!

4. Große Projekte

Wie eben schon mal kurz erwähnt, kann durch Teamwork eine große Aufgabe in mehrere kleine Teilaufgaben gegliedert werden. So liegt die Last nie auf einer Person, sondern verteilt sich gleichermaßen nach Stärken und Kompetenzen.

5. Motivation und Innovation

Eine gut laufende Teamarbeit bringt das Beste aus allen beteiligten Mitarbeitern heraus. Die Motivation kann nachweislich gesteigert werden und auch das innovative Verhalten wird durch den Gedankenaustausch angeregt.

 

Welche Rollen müssen bei der Teamarbeit besetzt werden?

Eine der bekanntesten Definition der Teamrollen entstand Ende der 70er Jahre durch Meredith Belbin. Diese gliederte das Team in 9 verschiedene Rollen, die wiederum in 3 Gruppen sortiert sind.

Gruppe 1 – Handlungsorientiert

Zu der Gruppe der Handlungsorientierten gehören die „Macher“, die „Umsetzer“ und die „Perfektionisten“.

Gruppe 2 – Kommunikationsorientiert

Die zweite Gruppe definiert sich durch den „Koordinator“, die „Mitspieler“ sowie den „Wegbereiter“.

Gruppe 3 – Wissensorientiert

In der letzten Gruppe sind die Typen „Erfinder“, „Beobachter“ und „Spezialist“ vertreten.

Im Allgemeinen ist es für eine Teamarbeit am besten, wenn jede der drei Gruppen mit mindestens einer der hier dargestellten Rollen besetzt ist. Je größer das Team, desto mehr Rollen können zum Einsatz kommen und natürlich auch mehrfach besetzt werden. Wichtig ist hierbei, dass jedes Teammitglied eine Rolle erhält, die zu den persönlichen Vorlieben und Kompetenzen passt. Nur so kann gewährleistet werden, dass alle gerne mitarbeiten und über sich hinauswachsen.

 

Häufige Fehler bei der Teamarbeit

1. Fehlende Wertschätzung

Oftmals wird vergessen, auch die kleinen Erfolge von einzelnen Teammitgliedern zu loben und hervorzuheben. Nur durch stetige Wertschätzung kann die Motivation aller Beteiligten gewährleistet werden.

2. Kommunikationssperre

Nicht gerade selten kommt es vor, dass wichtige Informationen nicht alle Teammitglieder erreichen. Es ist wichtig, dass alle immer auf demselben Stand sind. Am besten sollte hier ein Kollaboration-Tool genutzt werden, auf das alle Zugriff haben.

3. Ewige Diskussionen

Wenn so viele verschiedene Persönlichkeiten aufeinandertreffen ist es oft schwer, eine endgültige Entscheidung zu treffen. Doch ohne diese Entscheidungen wirkt sich die Teamarbeit eher im negativen auf die Produktivität aus.

 

Wie kann Teamarbeit denn nun erfolgreich sein?

Nachdem wir gesehen haben, wie die Teamarbeit definitiv nicht verlaufen sollte, gibt es jetzt die Tipps für den Erfolg!

Eine gemeinsame Vision: Am Anfang jeder Zusammenarbeit sollte es ein klar definiertes Ziel geben, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren können und worauf hingearbeitet wird.

Konstruktive Kritik: Kritik und Feedback ist definitiv gewünscht! Es kommt jedoch stark auf die Kommunikation dabei an. Es sollte immer so vermittelt werden, dass der Gegenüber dies nicht als einen persönlichen Angriff aufnimmt. Am besten hast Du hier immer schon eine alternative Idee bereit, wie man es stattdessen machen könnte!

Konkurrenz vermeiden: Bei der Teamarbeit geht es um das Team. Einzelgänge und gegenseitiges Aufstacheln sind hier absolut fehl am Platz und Stören die gemeinsame Zielerreichung.

Rollen und Aufgaben eindeutig verteilen: Bei der Rollenverteilung kann man sich gut an das oben genannte Beispiel halten und immer darauf achten, dass sich jeder in seiner Rolle wohlfühlt und darin auch etwas beisteuern kann!

Wertschätzung, Respekt und gegenseitig motivieren. Diese drei Grundsätze können über Erfolg oder Misserfolg einer Teamarbeit entscheiden! Letztendlich siegt das „Wir“ und deshalb sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und überlegen, wie er seinen Kollegen am besten (aktiv und/oder moralisch) unterstützen kann.

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