5 Tipps wie Du richtig für Deine Uni-Prüfungen lernst ✅

lernende Frau auf dem Bett

Prüfungen und Klausuren gehören zum Studentenleben leider dazu – wie Du dieses "notwendige Übel" am einfachsten und entspanntesten bewältigst, wollen wir Dir in diesem Blogartikel verraten. Denn auch in diesem Bereich gilt ein Merksatz, der Dir auch in Deinem späteren Berufsalltag das Leben ungemein erleichtern wird: "Work smart not hard“.

Das Grauen vor Klausuren und Prüfungen bringen die meisten Studierenden schon aus ihrer Schulzeit mit. Dabei wird es an der Hoch- oder Fachhochschule in der Regel schwieriger, alle belegten Fachbereiche unter einen Hut zu bringen. Logischerweise betrachtet jeder Prof seinen Stoff als den wichtigsten und geht wieder besserem Wissen davon aus, dass Du ausschließlich ihr/ihm Deine volle (Lern-)Aufmerksamkeit widmest.

Je nach Studienrichtung kommen dann pro Semester im Schnitt 4 bis 7 Klausuren zusammen. Du hast aber natürlich auch noch andere Aufgaben auf dem Tisch und musst vielleicht auch noch nebenher arbeiten, um Dein Studium zu finanzieren. Daher kommst Du mit einer "Läuft schon irgendwie …"-Einstellung leider nicht weiter und riskierst, Deine akademische Ausbildung vor die Wand zu fahren. Um dieses Desaster zu vermeiden – und mit möglichst wenig Stress möglichst viel zu erreichen, wäre es nun an der Zeit, Dir einen erfolgsversprechenden Plan zu schneidern. Die nachfolgenden Tipps werden Dir auf jeden Fall dabei helfen:

 

Tipp Nr. 1 – Dein persönlicher Klausur-Kalender

Sobald die ersten Klausur-Termine feststehen, solltest Du sie Dir in Deinem persönlichen Kalendersystem eintragen – unabhängig davon, ob Du Deine Tage und Wochen digital oder analog verwalten möchtest. Besonders wichtig: Setze Dir rechtzeitig Reminder, die Dich daran erinnern sollen, die vorher geplanten Vorbereitungsphasen (siehe weitere Tipps) einzuläuten. Auf diese Weise vermeidest Du, von Klausur- und Prüfungsterminen überrascht zu werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, baue vor jeder Klausur noch einen komplett geblockten Tag ein, an dem Du keine privaten/beruflichen Termine oder Tätigkeiten einträgst – um wenigstens noch einen "Fallback"-Tag zu haben, wenn Du aus irgendeinem Grund die Klausurvorbereitung "verpennt" hast.

 

Tipp Nr. 2 –Überblick behalten

Auch auf die Gefahr hin, dass wir wie Deine Eltern klingen: ohne eine "smarte" Ordnung wirst Du früher oder später wichtige Unterlagen verlegen, verlieren oder übersehen. Dabei musst Du Dir kein übertriebenes oder extrem zeitaufwendiges Ordnungssystem anlegen. Im Internet findest Du zahlreiche cloud- und browserbasierte Ablagesysteme, die in der Regel mit abfotografierten und über Hashtags kategorisierten Dokumenten, Notizen oder Buchseiten problemlos funktionieren. Mehr als ein aktuelles Smartphone und einen Web-Zugang brauchst Du üblicherweise nicht – wichtig ist nur, dass Du wirklich regelmäßig und lückenlos Deine Unterlagen archivierst. Sobald alles in der Cloud liegt, kannst Du Dir bei Bedarf einzelne Seiten auch wieder ausdrucken, wenn Du lieber "oldschool" liest und lernst. Natürlich kommst Du auch mit klassischen Ordnern und einem gut gepflegten Register zum Ziel – erfolgsentscheidend ist die Konsequenz, mit der Du den benötigten Lernstoff sammelst und vorhältst.

 

Tipp Nr. 3 – Früh genug beginnen

Je früher Du Dich mit dem Lernstoff beschäftigst, desto belastbarer prägen sich die entsprechenden Neuronenverknüpfungen in Deinem Gehirn aus. Durch sinnvolle Portionierung, angemessene Wiederholung und den Einsatz von Lernhilfen (z.B. "Eselsbrücken") erhalten das Wissen, die Daten und Fakten wesentlich mehr Gelegenheiten, sich in Deiner Erinnerung festzusetzen und untereinander zu vernetzen.

Reines Auswendiglernen bringt Dich erfahrungsgemäß nicht wirklich weiter – zudem unterlässt Du es auf diese Weise auch, die Zusammenhänge tatsächlich und eingehend zu verstehen. Verständnis hält sich immer länger als "eingeprügelte" und Wort für Wort auswendiggelernte Texte.

Nun musst Du in bestimmten Fächern (Jura, Medizin) natürlich zahlreiche und zum allem Überfluss auch noch lateinische Fachbegriffe exakt kennen. Diese Aufgabe bewältigst Du aber auch eher smart als hart, indem Du Dich mit modernen und wissenschaftlich unterfütterten Lernmethoden und -strategien beschäftigst. Um eine einfach und leicht einzuhaltende Struktur zu bekommen, solltest Du Dir feste Wochentage blocken, an denen Du Dich abends oder vielleicht spätnachmittags ausschließlich der Vertiefung Deines Fach- und Prüfungswissens widmest.

 

Tipp Nr. 4 – "Leidensgenossen" suchen

"Geteiltes Leid ist halbes Leid" – dieser Spruch dramatisiert vielleicht das Thema "Lernen" etwas, bringt Dich aber auch hier tatsächlich weiter. Wenn Du Dich mit Kommilitonen zusammen tust, die sich auf Deinem Wissens-Niveau bewegen und mit denen Du auch menschlich gut auskommst, gewinnen die wöchentlichen "Lern-Sessions" deutlich an Attraktivität. Einigt Euch idealerweise auf eine Lernmethode, vereinbart feste Termine – und haltet diese auch unbedingt ein! Natürlich sollte auch der Spaß und die soziale Komponente nicht zu kurz kommen. Sollten die organisierten, regelmäßig veranstalteten Lerntreffen zu "betreutem Kaffeetrinken" oder ausufernden Kneipentouren mutieren, wirst Du über kurz oder lang deutliche (Lern-)Probleme kriegen.

 

Tipp Nr. 5 – Pausen und Belohnungen sind Pflicht

Gerade vor geballten Klausurblöcken oder in der Prüfungsvorbereitung wird selbst eine smart geplante Lernstrategie Dich so intensiv beanspruchen, dass sich Dir das Gefühl aufdrängt, nur noch über Deinen Unterlagen oder Büchern zu hängen. Extrem wichtig wird es dann, dass Du Dir ganz bewusst und auch konsequent Pausen, Auszeiten und Belohnungen zugestehst. Der Mensch ist nun mal keine "Lern-"Maschine, Wissen kann nicht 24 Stunden am Tag und an 7 Tagen in der Woche verinnerlicht werden. Wisch' also auch immer wieder (aber nicht ständig) das schlechte Gewissen beiseite, nimm Dir eine verdiente Auszeit, kaufe Dir eine Sache, die Du schon immer haben wolltest und lade so Deine Batterien wieder auf. Hier kannst Du von den Bodybuildern lernen. Muskeln baust Du nicht während der Fitness-Center-Sessions auf, sondern in den trainingsfreien Tagen dazwischen. Und unser Gehirn ist in Grunde auch nur ein Muskel – wenn auch unser wichtigster und vielseitigster. Aber auch in diesem Bereich ist die richtige Dosierung wichtig. Wer die Pausen immer mehr ausdehnt und irgendwann nicht mehr zum Lernen kommt, wird auch mit dem besten Willen seinen Bachelor- oder Master-Abschluss nicht in der Regelstudienzeit schaffen.

 

Fazit

Selbstständiges und regelmäßiges Lernen gehört zum Studieren einfach dazu. Wer sich nur in den letzten Tagen vor der Klausur oder der Prüfung ohne Pause den Stoff des gesamten Semesters eintrichtern will, wird entweder deutlich unter seinen Möglichkeiten bleiben oder grandios scheitern. Dabei lässt sich mit diesen 5 Tipps das "Grauen" dauerhaft in den Griff bekommen. Im besten Fall lernst Du auch noch nette "Mitlernende" kennen und gewinnst vielleicht sogar Spaß daran, smarte Methoden anzuwenden und zu verbessern. Wir wünschen Dir auf jeden Fall viel Erfolg!

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